Ein Abend im Zeichen der Energiezukunft: Grotwind bewegt Pfäfers

Ein Sommerabend in Pfäfers, ein voller Saal und spürbare Neugier: Am 16. Juni 2026 durften wir gemeinsam mit über 160 interessierten Menschen über die Zukunft der regionalen Energieversorgung sprechen. Die öffentliche Informationsveranstaltung zum Windenergieprojekt Grotwind zeigte eindrücklich, wie stark das Thema die Region bewegt. Bereits bei der Begrüssung durch Irene Nigg, Vizepräsidentin der politischen Gemeinde Pfäfers, wurde deutlich: Es geht nicht nur um ein Infrastrukturprojekt – es geht um Perspektiven, um Verantwortung und um die gemeinsame Gestaltung der Energiezukunft.

Transparenz schafft Vertrauen

Wir haben den Abend bewusst offen und transparent gestaltet. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Kantons St. Gallen gaben wir Einblick in den aktuellen Stand des Projekts, erläuterten den Ablauf des Genehmigungsverfahren sowie technische Grundlagen und zeigten auf, welche ökologischen Aspekte bei der Planung berücksichtigt werden.

Die Ausführungen von Marcel Knöri (Amt für Energie und Klima), Ralph Etter (Amt für Raumentwicklung und Geoinformation) und unserem Projektleiter Markus Wyrsch machten deutlich, wie sorgfältig und fundiert die nächsten Schritte vorbereitet werden.

Besonders greifbar wurde das Thema durch den persönlichen Erfahrungsbericht von Kurt Reinhard aus dem Entlebuch. Seine Perspektive als Anwohner neben einem Windrad brachte eine wichtige menschliche Dimension in die Diskussion – nahbar, ehrlich und aus dem Alltag erzählt.

Raum für Fragen – und für Begegnung

Der Dialog mit der Bevölkerung stand im Zentrum des Abends. In der von SRF-Moderatorin Sonja Hasler geleiteten Fragerunde wurden zahlreiche Fragen gestellt, Anliegen eingebracht und unterschiedliche Sichtweisen diskutiert.

Diese Offenheit ist uns ein grosses Anliegen: Nur im direkten Austausch entstehen Verständnis, Vertrauen und tragfähige Lösungen.

Auch nach dem offiziellen Teil blieb der Austausch lebendig. Bei Bratwurst und Getränken wurde weiter diskutiert, Fragen vertieft und persönliche Gespräche geführt. Genau solche Begegnungen sind für uns ein zentraler Bestandteil des Projekts.

Gemeinsam weitergehen

Der Abend hat uns in unserer Überzeugung bestärkt: Die Energiezukunft entsteht im Dialog mit der Region.

Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen. In der ersten Jahreshälfte 2027 laden wir erneut zu einer Informationsveranstaltung ein. Dann stehen insbesondere die Zwischenergebnisse der Umweltverträglichkeitsprüfung im Fokus – ein wichtiger Meilenstein und Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen.

Unser Anliegen ist klar: Wir wollen das Projekt Grotwind gemeinsam mit der Region verantwortungsvoll weiterentwickeln – transparent, fundiert und im offenen Austausch.